Neues Verfahren zur SOZ‑Lokalisierung: Chirp‑basierte Anomalieerkennung mit LOF
Eine aktuelle Studie präsentiert einen quantitativen Ansatz zur Bewertung der räumlichen Übereinstimmung zwischen klinisch definierten Anfallsbeginnzonen (SOZ) und statistisch anomalen Kanälen, die durch eine Zeit‑Frequenz‑Analyse von Chirp‑Ereignissen identifiziert werden. Das vorgeschlagene Verfahren besteht aus zwei Schritten: Erstens erfolgt die unüberwachte Ausreißererkennung mittels Local Outlier Factor (LOF) mit adaptiver Nachbarschaftsauswahl, die auf spektro‑temporalen Merkmalen des Chirps (Anfangsfrequenz, Endfrequenz und Dauer) basiert. Zweitens wird eine räumliche Korrelationsanalyse durchgeführt, die sowohl exakte Ko‑Ereignis‑Metriken als auch gewichtete Index‑Ähnlichkeiten berücksichtigt und dabei die hemisphärische Übereinstimmung sowie die Nähe der Elektroden einbezieht.