UK plant weltweites Deepfake-Erkennungs-Framework – Experten warnen vor Grenzen
In den letzten zwei Jahren stieg die Zahl der von KI generierten Fälschungen im Vereinigten Königreich von 500 000 auf beeindruckende 8 Millionen. Diese Explosion von Deepfakes hat die britische Regierung dazu veranlasst, Maßnahmen zu ergreifen, um die Verbreitung von gefälschten Inhalten einzudämmen.
Das Home Office hat deshalb Microsoft beauftragt, Standards für die Deepfake-Erkennung zu entwickeln. Ziel ist es, ein einheitliches Bewertungssystem zu schaffen, das die Wirksamkeit verschiedener Erkennungstechnologien objektiv misst und so die Branche auf einen gemeinsamen Qualitätsrahmen ausrichtet.
Die britische Regierung bezeichnet das geplante System als „weltweit erstes“ Framework zur Bewertung von Deepfake-Erkennungslösungen. Es soll Behörden, Unternehmen und Forschungseinrichtungen ermöglichen, die Leistungsfähigkeit neuer Tools schnell zu prüfen und zu vergleichen.
Allerdings warnt ein Experte für digitale Sicherheit, dass selbst ein solches Framework die Verbreitung von Deepfakes nicht vollständig stoppen könne. Er betont, dass die Technologie ständig weiterentwickelt wird und dass neben technischen Lösungen auch rechtliche und bildungsorientierte Maßnahmen notwendig sind, um die Gefahr von Fälschungen nachhaltig zu reduzieren.