Studierende in China: Vertrauen und Hürden bei KI-gestützter CBT

arXiv – cs.AI Original ≈1 Min. Lesezeit
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Die psychische Gesundheit von Doktoranden und Masterstudenten wird immer wichtiger, doch die Verbreitung skalierbarer Unterstützungsangebote bleibt uneinheitlich. In einer qualitativen Untersuchung wurden zehn chinesische Postgraduierte über soziale Medien rekrutiert, um ihre Sichtweisen auf KI-gestützte kognitive Verhaltenstherapie (AI‑CBT) Chatbots zu erforschen.

Durch halbstrukturierte Zoom‑Interviews und eine reflexive Themenanalyse, unterstützt von den Modellen Health Belief Model und Theory of Planned Behavior, zeigte sich ein vorsichtiges Interesse an AI‑CBT. Die Nutzer schätzen die wahrgenommene Nützlichkeit und die rund‑um‑die‑Uhr‑Verfügbarkeit, während Bedenken hinsichtlich Datenschutz, emotionaler Sicherheit und der Eignung für komplexe Probleme die Nutzungsabsicht einschränken.

Soziale Normen – etwa Stigmatisierung und die Meinungen von Gleichaltrigen – sowie das Gefühl der Kontrolle, beeinflussen die Akzeptanz zusätzlich. Faktoren wie digitale Kompetenz und die sprachliche Qualität der Chatbots spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Die Ergebnisse liefern wertvolle, kontextspezifische Erkenntnisse für die Entwicklung, Kommunikation und Einführung von KI‑basierten Mental‑Health‑Tools in China. Sie unterstreichen die Notwendigkeit von Transparenz, Schutzmechanismen und abgestuften Pfaden zur professionellen Versorgung, um die Akzeptanz bei Studierenden nachhaltig zu erhöhen.

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