KI-Plattform reduziert Stillstand von Medizintechnik in Entwicklungsländern

arXiv – cs.AI Original ≈1 Min. Lesezeit
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In vielen Ländern mit begrenzten Ressourcen bleiben medizinische Diagnosegeräte häufig ungenutzt oder defekt, weil Wartung nicht rechtzeitig erfolgt, technisches Know‑How fehlt und Herstellerunterstützung kaum vorhanden ist. Diese Situation führt zu längeren Ausfallzeiten, verzögerten Diagnosen und beeinträchtigter Patientenversorgung.

Eine neue Studie präsentiert eine KI‑gestützte Supportplattform, die speziell für Biomedizinische Techniker entwickelt wurde. Durch die Kombination eines großen Sprachmodells mit einer benutzerfreundlichen Weboberfläche können Techniker Fehlercodes oder Symptombeschreibungen eingeben und erhalten sofort präzise, schrittweise Anleitungen zur Fehlerdiagnose und Reparatur.

Die Plattform beinhaltet zudem ein weltweites Peer‑to‑Peer‑Forum, das den Austausch von Erfahrungen fördert und bei seltenen oder nicht dokumentierten Problemen zusätzliche Kontextinformationen bereitstellt. In einem Proof‑of‑Concept‑Test mit der Philips HDI 5000 Ultraschallmaschine erreichte die KI 100 % Genauigkeit bei der Interpretation von Fehlercodes und 80 % Genauigkeit bei der Vorschlag von Korrekturmaßnahmen.

Die Ergebnisse zeigen, dass KI‑basierte Systeme in der Lage sind, die Wartung von medizinischen Geräten in ressourcenarmen Umgebungen signifikant zu verbessern. Durch die Reduzierung von Stillstandszeiten kann die Plattform die Versorgung von Patienten in Entwicklungsländern nachhaltig stärken.

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