Neues Modell erklärt, wie Menschen in Echtzeit vereinfachte Simulationen nutzen
Wissenschaftler haben ein neues „Just-in-Time“-Framework entwickelt, das zeigt, wie Menschen komplexe Umgebungen in Echtzeit vereinfachen, um effizient zu planen und zu entscheiden. Das Modell nutzt eine enge Wechselwirkung zwischen Simulation, visuellem Suchen und Anpassung der Darstellung, sodass nur ein kleiner Teil der Objekte erfasst wird, während die Simulation selbst bestimmt, wo gesucht werden muss.
Durch diese dynamische Vorgehensweise kann das System hochnützliche Vorhersagen treffen, ohne die gesamte Umgebung im Detail zu berücksichtigen. In Experimenten mit einem Raster-Welt-Planungsaufgabe und einer physikalischen Logikaufgabe zeigte das Modell deutlich bessere Ergebnisse als alternative Ansätze, gemessen an verschiedenen Verhaltensindikatoren.
Die Ergebnisse liefern einen konkreten algorithmischen Ansatz dafür, wie Menschen reduzierte Darstellungen erzeugen, um mentale Simulationen effizient zu unterstützen. Damit wird ein wichtiger Schritt in Richtung eines besseren Verständnisses menschlicher kognitiver Prozesse im Alltag und in komplexen Entscheidungsumgebungen gemacht.