Silizium‑Krise: Speicherpreise explodieren, GPUs bald noch teurer
Die Welt steht kurz vor einer „Silicon Ice Age“ – einer Phase, in der die Nachfrage nach Halbleitern die Versorgung übersteigt und die Preise in die Höhe schnellen. In den letzten sechs Monaten sind die Kosten für Speicherchips zwischen 100 % und 250 % gestiegen, ein Anstieg, der die gesamte Computerindustrie erschüttert.
Der Anstieg ist nicht nur ein Zahlenwert, sondern ein Signal dafür, dass die globale Wirtschaft, stark von Konsumgetriebenheit geprägt, zunehmend die Verbraucher belastet. Während die Preise für GPUs bereits hoch sind, erwarten Analysten, dass die Hersteller AMD und Nvidia in den kommenden Wochen ihre Produktionskapazitäten erweitern und damit die Angebotsseite der Gleichung neu gestalten werden.
Die Herausforderung für die Branche besteht darin, die steigenden Rohstoffkosten und die logistische Komplexität zu bewältigen, ohne die Preise für Endverbraucher weiter in die Höhe zu treiben. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach leistungsfähiger Hardware ungebrochen, was die Spannungen zwischen Angebot und Nachfrage weiter anheizt.
Für Konsumenten bedeutet dies, dass die nächste Zeit von Unsicherheit geprägt sein könnte. Wer heute noch in Hardware investieren möchte, sollte sich bewusst sein, dass die Preise noch weiter steigen könnten, bevor die Produktionskapazitäten die Nachfrage decken können.