ChatGPT: Warum KI nicht für Live‑Nachrichten geeignet ist
ChatGPT hat die Art und Weise, wie wir Informationen suchen, revolutioniert, aber ein aktuelles Beispiel zeigt, warum es bei Live‑Nachrichten nicht zuverlässig ist.
In einem aktuellen Fall hat die KI bei der Berichterstattung über ein plötzlich auftretendes Ereignis ungenaue Informationen geliefert. Die Antworten enthielten falsche Angaben zu den Opfern und zu den Umständen, was zu Verwirrung führte.
Der Grund liegt in der Art und Weise, wie ChatGPT trainiert wurde. Es nutzt ein statisches Datenset, das bis 2021 reicht, und kann keine Echtzeitdaten abrufen. Stattdessen generiert es Antworten auf Basis von Mustern aus dem Training, was zu sogenannten Halluzinationen führen kann.
Experten betonen, dass KI‑Modelle wie ChatGPT als unterstützende Werkzeuge dienen können, aber nicht als alleinige Quelle für aktuelle Ereignisse. Nachrichtenorganisationen sollten die Informationen prüfen und verifizieren, bevor sie veröffentlicht werden.
Für die Öffentlichkeit bedeutet das: Vertrauen Sie auf etablierte Nachrichtenquellen und nutzen Sie KI, um Hintergrundinformationen zu recherchieren, aber nicht für die Echtzeit‑Berichterstattung. So bleibt die Genauigkeit und Zuverlässigkeit gewahrt.