Frankreich tauscht angeblichen Ransomware-Dieb gegen Gefangenen in Russland
Frankreich hat im Rahmen eines ungewöhnlichen Austauschs einen angeblichen Ransomware-Dieb, der von den USA gesucht wird, freigelassen. Im Gegenzug wurde ein Konfliktforscher, der in Russland festgehalten wird, an die französische Seite übergeben.
Der Deal kam, nachdem die Auslieferung eines Basketballspielers, der wegen Unterstützung einer Cyberkriminalitätsgruppe angeklagt war, von den französischen Behörden blockiert wurde. Die Entscheidung, den Dieb freizulassen, wurde als strategischer Schritt zur Beendigung des Konflikts mit Russland interpretiert.
Die französische Regierung betonte, dass der Austausch im Einklang mit internationalen Abkommen steht und die Sicherheit der beteiligten Personen gewährleistet ist. Experten sehen den Schritt als Beispiel für die Komplexität moderner diplomatischer Verhandlungen, bei denen Menschenrechte und nationale Interessen miteinander verknüpft werden.