Forschung arXiv – cs.LG

Modulares kontinuierliches Lernen ohne Datenverlust dank Zero‑Leakage Routing

In der Forschung zum kontinuierlichen Lernen von künstlichen neuronalen Netzwerken bleibt das Problem des katastrophalen Vergessens ein zentrales Hindernis. Eine neue, siliziumnative Architektur löst dieses Problem, ind…

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  • In der Forschung zum kontinuierlichen Lernen von künstlichen neuronalen Netzwerken bleibt das Problem des katastrophalen Vergessens ein zentrales Hindernis.
  • Eine neue, siliziumnative Architektur löst dieses Problem, indem sie strukturelle Parameterisolierung durch spezialisierte Experten für jede Aufgabe und einen verteilten…
  • Der Ansatz geht über klassische sequentielle Konsolidierung hinaus: Ein simultanes Pipeline-Modell kombiniert gleichzeitig das Lernen des Lehrers, die Distillation des S…

In der Forschung zum kontinuierlichen Lernen von künstlichen neuronalen Netzwerken bleibt das Problem des katastrophalen Vergessens ein zentrales Hindernis. Eine neue, siliziumnative Architektur löst dieses Problem, indem sie strukturelle Parameterisolierung durch spezialisierte Experten für jede Aufgabe und einen verteilten, ausreißerbasierten Gatekeeper realisiert.

Der Ansatz geht über klassische sequentielle Konsolidierung hinaus: Ein simultanes Pipeline-Modell kombiniert gleichzeitig das Lernen des Lehrers, die Distillation des Schülers und die Erfassung von Router-Manifolds. Dabei bleiben die Rohdaten ausschließlich in einer lokalen Trainingsumgebung und werden unmittelbar nach dem Abschluss einer Aufgabe gelöscht, was die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen wie der DSGVO gewährleistet.

Ein Tight‑Bottleneck Autoencoder (TB‑AE) spielt dabei eine entscheidende Rolle. Er trennt semantisch überfüllte Manifolds in hochdimensionalen latenten Räumen und verhindert das typische Posterior‑Collapse, das bei Standard‑Variational‑Methoden auftritt. Durch die Festlegung strenger topologischer Grenzen löst der TB‑AE die Überfüllung von 4096‑dimensionalen LLM‑Embeddings und liefert ein robustes, unüberwachtes Signal für neue Daten.

Zusätzlich wird ein autonomes Retrieval‑System eingesetzt, das wiederkehrende Manifolds zuverlässig erkennt. Dadurch entsteht ein stabiler, lebenslanges Lernprozess ohne redundante Modulinstanzierung. Die „Live Distillation“ fungiert als natürlicher Regularisierer und erzielt starke Beibehaltungsergebnisse in den Bereichen Computer Vision und Natural Language Processing, ohne dass ein Verlust an Schüler‑Fidelity entsteht.

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