Forschung arXiv – cs.LG

Regime-basierte Nachfragevorhersage senkt Wartezeiten im Ride‑Hailing um 31 %

Eine neue Methode zur Nachfragevorhersage für Ride‑Hailing‑Plattformen reduziert die durchschnittliche Wartezeit der Fahrgäste um beeindruckende 31,1 %. Durch die Kombination von historischen Datenanalysen und einer rob…

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  • Eine neue Methode zur Nachfragevorhersage für Ride‑Hailing‑Plattformen reduziert die durchschnittliche Wartezeit der Fahrgäste um beeindruckende 31,1 %.
  • Durch die Kombination von historischen Datenanalysen und einer robusten Ähnlichkeitsbewertung kann das System die aktuelle Nachfrage exakt einschätzen und die Fahrzeugfl…
  • Der Ansatz teilt die historischen Fahrten in sogenannte Nachfrage‑Regime auf und vergleicht das laufende Zeitfenster mit den ähnlichsten historischen Analogien.

Eine neue Methode zur Nachfragevorhersage für Ride‑Hailing‑Plattformen reduziert die durchschnittliche Wartezeit der Fahrgäste um beeindruckende 31,1 %. Durch die Kombination von historischen Datenanalysen und einer robusten Ähnlichkeitsbewertung kann das System die aktuelle Nachfrage exakt einschätzen und die Fahrzeugflotte effizient neu positionieren.

Der Ansatz teilt die historischen Fahrten in sogenannte Nachfrage‑Regime auf und vergleicht das laufende Zeitfenster mit den ähnlichsten historischen Analogien. Dabei werden mehrere Distanzmaße – Kolmogorov‑Smirnov, Wasserstein‑1, Merkmalsabstand, Varianzverhältnis, Ereignis‑Pattern‑Ähnlichkeit und zeitliche Nähe – zu einer Ensemble‑Metrik zusammengeführt. Das daraus resultierende kalibrierte Nachfrage‑Prior wird anschließend in einer linearen Programmierung (LP) für die Flotten‑Repositionierung sowie in einer Batch‑Dispatch‑Logik mit dem Hungarian‑Matching eingesetzt.

Die Evaluation auf 5,2 Millionen NYC‑TLC‑Trips in acht unterschiedlichen Szenarien (Winter/Sommer, Wochentag/Weekend/Feiertag, Morgen/Abend/Nacht) zeigte, dass die Methode die mittlere Wartezeit um 31,1 % senkt (95 % CI: 26,5 %–36,6 %). Der 95‑Perzentil‑Wartezeitwert fällt um 37,6 % und der Gini‑Koeffizient der Wartezeiten verbessert sich von 0,441 auf 0,409. Die Kalibrierung selbst liefert bereits 16,9 % Reduktion gegenüber einem Replay‑Baseline, während die LP‑Repositionierung weitere 15,5 % beiträgt. Ohne jegliches Training, deterministisch und erklärbar, lässt sich das Modell zudem erfolgreich auf Chicago übertragen und erzielt dort einen Wartezeit‑Abfall von 23,3 %.

Diese Ergebnisse zeigen, dass datengetriebene, regime‑kalibrierte Vorhersagen die Effizienz von Ride‑Hailing‑Netzwerken signifikant steigern können. Durch die Kombination von robusten Ähnlichkeitsmaßen, deterministischen Optimierungsalgorithmen und einer vollständig erklärbaren Pipeline bietet die Methode einen praxisnahen Ansatz, der sofort in bestehenden Plattformen implementiert werden kann.

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